| Das Porträt. Das erste realistische Porträt zeichnete Diethard Sohn im Alter von zwölf. Ein Foto von John Lennon diente ihm dazu als Vorlage.
Es folgten daraufhin viele Porträtzeichnungen sowie Aquarelle. Diethard zeichnete Schulkameraden und Lehrer (die nicht selten als Karikatur endeten), er portraitierte Personen aus seinen Geschichtsbüchern und malte Gesichter von Plattencovern ab. All dies hoechst realistisch, manchmal aber auch expressiv verfremdet.
Diethards Interesse am Portrait ging nie verloren, rückte aber während seines knapp zweijährigen Aufenthaltes in Indonesien wieder verstärkt in den Mittelpunkt seines Schaffens.
Beim Porträt legt Diethard Sohn Wert auf den "Augenblick" der Begegnung, sieht das Portrait also als einzigartige Momentaufnahme. Diesen Moment arbeitet der Maler mit viel Liebe zum Detail heraus.
Vordergründig schöne oder all zu freundliche Gesichter interessieren ihn dabei nicht sonderlich. Vielmehr interessieren den Maler die Menschen selbst. So scheinen uns die gemalten Gesichter beseelt anzublicken.
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